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Bestattungen,
Internationaler Überführungs- und Rückholdienst, Bestattungsvorsorge, Trauerbegleitung, Ausbildungsbetrieb

Bonner Straße 96
D-53757 Sankt Augustin

Tel.: 02241 - 27526
Fax:  02241 - 27586
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In Gedenken

Weltraumbestattung

Hat der Verstorbene eine formgerechte Willenserklärung über die Weltraumbestattung hinterlassen, so sollten sich die Angehörigen daran halten. Ansonsten wird davon ausgegangen, dass die Hinterbliebenen die Form und Art der Bestattung im Sinne des Verstorbenen regeln. Hierbei ist die Reihenfolge der Hinterbliebenen als Entscheidungsberechtigte / Bestattungspflichtige vom Gesetzgeber festgelegt: 1. Ehegatte, 2. Kinder, 3. Eltern, 4. Geschwister, 5. nähere / weitere Verwandte, Verlobte, Lebenspartner. Freunde und Bekannte können die Bestattung nur regeln wenn der Verstorbene vorab eine Vollmacht erteilt hat. In der Regel müssen dann auch die Beerdigungskosten getragen werden.

Start einer Celestis-Weltraumbestattungskapsel auf einer Taurus-2210-Rakete am 10. Februar 1998 Weltraumbestattung in der Erdumlaufbahn, Reise durch den Weltraum, Weltallbestattung in der Mondumlaufbahn

Am 21. April 1997 brachte eine Pegasus XL vom Flugplatz Gando (Gran Canaria) aus erstmals 24 Miniurnen im Auftrag der Firma Celestis ins Weltall. Bislang wird wegen der hohen Transportkosten nach der Kremation nur ein Teil der Asche ins Weltall transportiert. Bisher hat nur die amerikanische Firma Celestis Weltraumbestattungen durchgeführt. Einige Firmen schicken auch nur eine digitale Botschaft mit Fotos oder anderen Informationen über den Toten ins All.

Das Prozedere der Weltraumbestattung:

Für die Weltraumbestattung ist eine Feuerbestattung notwendig. Wir oder das zuständige Krematorium übersenden dann die komplette Asche in einer Urne zum Weltraumbestattungsunternehmen. Daraus wird eine symbolische Portion Asche entnommen und in eine Kapsel gefüllt, die dann von den USA oder von Baikanur aus in den Weltraum verbracht wird. Für diese Mission ist nicht jedes Weltraumprogramm geeignet. Somit muss man sich darauf einstellen, dass es auch längere Wartefristen für eine geeignete Transportmöglichkeit geben kann. In der Regel findet jedes Jahr ein Start statt.  (Anmerkung: Die Raketenstarts können im Vorfeld aufgrund örtlicher Gegebenheiten kurzfristig verschoben werden, daher  sollte der geplante Raketenstart vorher bei uns erfragt werden.)

Die restliche Asche des Verstorbenen wird konventionell beigesetzt. Das heißt, die Angehörigen können sich für eine Bestattung auf einem Friedhof, in einem Friedwald, in der Luft oder der See entscheiden.

Wie bei der Seebestattung müssen eine Willenserklärung und eine behördliche Genehmigung vorliegen bzw. beantragt werden.

Wir empfehlen, falls Sie sich für eine Weltraumbestattung entscheiden einen Bestattungs- vorsorgevertrag abzuschließen.